Basisförderung für Wärmepumpen

Gefördert werden ausschließlich effiziente Wärmepumpen, die sowohl die Bereitstellung des Heizwärmebedarfs in Wohngebäuden als auch die Warmwasserbereitung übernehmen.

Übersicht über die Zuschüsse

Basisförderung:

  • Bestandsbauten - 20 € pro m² Wohnfläche (max. 1000 € je WE)
  • Wohngebäude und Nichtwohngebäude mit mehr als 2 WE werden mit max. 15% der Netto-Investitionskosten gefördert.
  • Neubauten, für die ein Bauantrag vor dem 01.01.2009 gestellt bzw. Bauanzeige erstattet wurde - 10 € pro m² Wohnfläche, max. 2000 € je Wohneinheit (WE). Bei Nichtwohngebäuden werden max. 10% der nachgewiesenen Netto-Investitionskosten gefördert.
  • Bei Neubauten, für die ein Bauantrag nach dem 31.12.2008 gestellt bzw. Bauanzeige erstattet wurde, wird die Basisförderung um 25% reduziert.

 

Luft/Wasser-Wärmepumpenförderung:

  • Bestandsbauten - 10 € pro m² Wohnfläche, max. 1500 € je WE. In Nichtwohngebäuden werden 10 € pro m² beheizter Nutzfläche bezuschusst. Bei Wohngebäuden mit mehr als zwei WE und bei Nichtwohngebäuden werden max. 10% der Netto-Investitionskosten gefördert.
  • Neubauten, für die ein Bauantrag vor dem 01.01.2009 gestellt bzw. Bauanzeige erstattet wurde: 5 € pro m² beheizter Nutzfläche bezuschusst. Bei Wohngebäuden mit mehr als 2 WE und bei Nichtwohngebäuden werden 10% der nachgewiesenen Netto-Investitionskosten gefördert.
  • Bei Neubauten, für die ein Bauantrag nach dem 31.12.2008 gestellt bzw. Bauanzeige erstattet wurde, wird die Basisförderung um 25% reduziert.

 

Der Nachweis der Wohn- und Nutzfläche erfolgt durch geeignete Unterlagen. (Grundrisspläne, Kaufverträge, etc.)

Voraussetzung für die Förderfähigkeit

Der Einbau eines Strom- und Wärmemengenzählers für elektrisch angetriebene Wärmepumpen zur Bestimmung der Jahresarbeitszahl gemäß VDI 4650, der Einbau eines Gas- und Wärmemengenzählers für gasomotorisch angetriebene Wärmepumpen und eine Fachunternehmererklärung mit folgendem Inhalt ist notwendig:

  1. Bei elektrisch angetriebenen Wärmepumpen: Nachweis einer Jahresarbeitszahl von mind. 4,0 bei Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen im Neubau, mind. 3,7 im Gebäudebestand; bei Luft/Wasser-Wärmepumpen von mind. 3,5 im Neubau bzw. 3,3 im Gebäudebestand.
  2. Bei gasomotorisch angetriebenen Wärmepumpen Nachweis einer Jahresarbeitszahl von mind. 1,2.
  3. Die Durchführung des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage.
  4. Die Heizkurve der Heizungsanlage wurde an das entsprechende Gebäude angepasst.

In Bestandsbauten kann die Heizungsvorlauftemperatur bis 55°C betragen.

Formalitäten der Antragstellung

Der Antrag ist innerhalb von 6 Monaten nach Herstellung der Betriebsbereitschaft zu stellen. Mit dem Vorhaben darf nicht vor dem 16.10.2006 begonnen worden sein.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
-  Nachweis der Betriebsbereitschaft
-  Nachweis der Wohnfläche
- Nachweis über die von einem Unternehmen im Sinne des Umsatzsteuergesetzes in Rechnung gestellten Kosten
- Zahlungsnachweis

Adresse

Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Postfach 5160
65726 Eschborn
Tel. 06196 908-625